SPD unterstützt Landrat bei Windkraftausbau

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Der SPD-Kreisverband unterstützt den Böblinger Landrat Roland Bernhard bei seinem Kurs, auch mit dem Bau von Windrädern eine unabhängige und nachhaltige Energieversorgung im Landkreis Böblingen zu sichern. Die Sozialdemokraten widersprichen damit klar der Mittelstandsvereinigung der CDU. Diese hatte den Windrad-Ausbau-Plänen des Landrats eine Absage erteilt.

SPD-Kreisrat Jan Hambach nimmt Landrat Bernhard dabei vor Kritik der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Herrenberg in Schutz, die heftige Gegenwehr ankündigten. „Gerade wir als wirtschaftsstarker Kreis müssen unseren Teil zu einer rasch gelingenden Energiewende beitragen. Die intensive Prüfung von Windkraftstandorten im Landkreis abzulehnen, ist unverantwortlich. Vor allem in der jetzigen Situation, in der klar wird, dass wir bei der Energieversorgung unabhängiger werden müssen und der Klimawandel spürbar wird“, so der Renninger Kreisrat und stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende. 

Für den SPD-Kreisvorstand ergänzt Martin Wenger, der auch seit Kurzem Chef der Sindelfinger SPD ist: „Experten zeigen uns, dass auch wir sinnvolle Standorte für Windkraft im Kreis haben. Die ideologische Ablehnung der MIT können wir uns in dieser Situation nicht leisten. Ohne Windkraft auch bei uns wird es nicht gelingen, die Energiewende zu meistern. Wenn jeder so denken würde wie die Mittelstands- und Wirtschaftsunion, kommen wir nicht voran.“

Die SPD im Kreis macht sich dafür stark, Windkraft dort anzusiedeln, wo sie ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist. „Anstatt ungeprüft eine Gegenposition aufzubauen, sollte wir alles daran setzen, schnell zu bauen und Genehmigungsverfahren zu vereinfachen“, weist die Bundestagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Jasmina Hostert auf die Dringlichkeit des Themas hin.

 

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